Geschichte der Familie Merten

 

1. Namensursprung

Der Nachname Merten leitet sich von männlichen Vornamen Martin ab.

 

2. Ältere Geschichte

Der Ursprung der namenslinie Merten im Hunsrück wurde zum ersten Mal ausführlich untersucht von Pater Adalbert Merten, OSB  im Jahr 1969. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse und erweiterte Darstellung ist in hervorragender Weise beschrieben in: R.-V. Schabbach: Chronik 2500 Jahre Hundheim, Heimatverein Hundheim (Hrsg.),  Hundheim, 2010, S. 261-162. Die Darstellung der älteren Generationen der Familie Merten basieren auf dieser Zusammenstellung.

 

 

Hausbalken mit der Jahreszahl 1561 im Dorf Graach an der Mosel. auf dem Martinshof lebte der älteste bekannte Vorfahre mit dem Namen Merten, der Hofmann Johannes Merten (ID 5472). 

3. Johannes Merten (geboren um 1600, ID 5472)

Er wurde um 1600 geboren und war Zeltiger Hofmann auf dem Martinshof in Graach. Er war verheiratet mit Margaretha N. und hatte mit ihr mindestens drei Kinder. "Drei seiner Söhne kamen zum Aufbau des durch den Dreißigjährigen Krieg verwüsteten Trierer Landes in die Gegend um die obere Dhron." Dazu zählte u. a. Mathias Merten, der nach Hoxel zog. 

oben links: Kirche in Graach

oben rechts: Kirchenportal in Graach mit der jahreszahl 1601. In dieser Kirche wurden vermutlich die Kindes von Johannes Merten (ID 5472) getauft.

unten links und rechts: Darstellungen von St. Martin und Männern bei der Weinlese am Martinshof in Graach mit der Jahreszahl 1672.

 

4. Die  Familie Merten in Hoxel

Mathias Merten (ID 2736) heiratete vor 1649 die Tochter des Hoxeler Meiers Angela Theeß. Das geht aus einer Steuerliste des Jahres 1654 hervor. Mathias war Schmied, Meier und Zender in Hoxel. Sein Sohn Johann Adam Merten (geboren 1658, ID 1368) erblickte im Jahr 1658 in Hoxel das Licht der Welt und hatte drei Kinder. Sohn Johannes (1692-1737, ID 684) wurde ebenfalls in Hoxel geboren. Er heiratete nach Weiperath bekam dort mit Angela N. insgesamt acht Kinder.

 

5. Die Familie Merten in Weiperath .

Der erstgeborene Sohn von Johannes Merten erhielt den gleichen Namen wie sein Vater: Johannes Merten (1722-1773, ID 342). Zeit seines Lebens lebte er in Weiperath. Mit Barbara Sauer bekam er fünf Kinder in diesem Dorf des Hunsrück.  Die Tochter Anna Maria Merten (1756-1836, ID 171) verbrachte ihre Kindheit noch in Weiperath und heiratete dann nach Hunolstein (Johannes Reitz), wo sie auch starb.